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Requiem für einen Wald

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Immer stärker wird heutzutage deutlich, dass mit dem globalen Klimawandel auch die weltweiten Wälder bedroht sind. So berichten Nachrichten regelmäßig über enorme Waldbrände in Australien, im Amazonasgebiet, in Afrika, Sibirien und Grönland und an vielen anderen Orten auf der Welt. In Deutschland konnten wir 2020 den dritten Dürresommer in Folge beobachten und die Trockenheit erhöht nicht nur die Waldbrandgefahr, sie macht die Bäume auch anfälliger für den Befall durch Borkenkäfer. Die szenische Lesung „Requiem für einen Wald“ verfolgt das Motiv Wald vom Mythos über Gedichte und Lieder bis in die Literatur der Gegenwart. Diese poetischen Beiträge werden um Register und Prosapassagen mit Tipps für den Alltag ergänzt sowie von den Wissenschaftlerinnen Antje Boetius und Katrin Möller flankiert, die über Entstehung und globale Funktion des Ökosystems Wald und dessen Bedrohungslage insbesondere in Deutschland berichten.

Konzeption: Antje Boetius & Frank Raddatz I Szenische Einrichtung: Frank Raddatz I SchauspielerInnen: David Bennent, Claudia Burckhardt, Meiting Shi, Leopold von Verschuer I Mit Gästen aus Wissenschaft und Praxis: Prof. Dr. Antje Boetius, Katrin Möller | Musik: Kevin Mooney

 

Das Theater des Anthropozän ist eine gemeinsame Initiative der Humboldt-Universität zu Berlin und des Alfred-Wegener-Instituts.

Gäste

Prof. Dr. Antje Boetius

Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts/Head of Science SILBERSALZ