Prof. Surabhi Ranganathan

Professorin für Internationales Recht University of Cambridge

Surabhi Ranganathan ist Professorin für internationales Recht an der University of Cambridge, Fellow des King's College und stellvertretende Direktorin des Lauterpacht Centre for International Law.
In ihrer aktuellen Forschung widmet sie sich der Rechtsordnung von Ozeanen und nimmt dafür Meerestiefen, Tiefseeböden, Meeresinfrastrukturen und techno-utopische Vorstellungen in den Blick. Vor dem Hintergrund der ozeanischen Rechtsetzung beschäftigt sie sich mit der Rechtsgeschichte, der Politik der Staatlichkeit und des Territoriums, mit Dekolonisierung, der neuen internationalen Wirtschaftsordnung, mit Aspekten der Wissensproduktion und -zirkulation sowie mit der Entstehung neuer Rechtsformen und Institutionen.
Ihre Arbeiten wurden in führenden juristischen Fachzeitschriften wie dem European Journal of International Law, dem British Yearbook of International Law, dem American Journal of International Law und dem Journal of the History of International Law sowie in mehreren Sammelbänden und auf bekannten Plattformen wie der New York Times und The Dial veröffentlicht. Sie ist Autorin der Monografie Strategisch erzeugte Vertragskonflikte und die Politik des Völkerrechts (Strategically Created Treaty Conflicts and the Politics of International Law (CUP)), Chefredakteurin des Leiden Journal of International Law und gelegentlich Moderatorin von EJIL: The Podcast!. Seit kurzem ist sie zudem Redakteurin der Santander Art and Culture Law Review Sonderausgabe "Colonial Loot and its Restitution" (Koloniale Beutekunst und ihre Rückgabe). Sie verbrachte 2022-2023 als Fellow am Wissenschaftskolleg in Berlin, war Gastwissenschaftlerin am Harvard Centre for History and Economics und Gastprofessorin am Graduate Institute in Genf. Ab Herbst 2024 wird sie als Hauser Global Professor an der NYU School of Law tätig sein.

Programm

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Dokumentarfilm / Matthieu Rytz / USA / 2022 / 93 min / OmdU