Nani Jansen Reventlow

Direktorin / Digital Freedom Fund

Nani Jansen Reventlow ist Gründungsdirektorin des Digital Freedom Fund, der Partner in Europa dabei unterstützt, digitale Rechte durch strategische Rechtsstreitigkeiten voranzutreiben. Sie ist Initiatorin des Projekts "Catalysts for Collaboration", das bewährte Verfahren und Fallstudien anbietet, die Aktivist*innen ermutigen, über disziplinäre Silos hinweg zusammenzuarbeiten und strategische Rechtsstreitigkeiten in Kampagnen für digitale Rechte einzusetzen. Zudem ist sie Moderatorin des Symposiums “Stärke und Solidarität für Menschenrechte”, assoziierte Mandantin bei Doughty Street Chambers und seit 2021 Ashoka Fellow.

Sie ist Dozentin für Recht an der Columbia Law School und außerordentliche Professorin an der Blavatnik School of Government der Universität Oxford. Sie ist Senior Fellow am Human Rights Institute der Columbia Law School und Mitglied des Berkman Klein Center for Internet & Society an der Harvard University, wo sie 2016-2017 Fellow war. Seit 2016 ist sie zudem Beraterin der Cyberlaw Clinic der Harvard University.

Nani Jansen Reventlow ist eine anerkannte internationale Juristin und Menschenrechtsexpertin, die sich auf strategische Rechtsstreitigkeiten an der Schnittstelle von Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit und Technologie spezialisiert hat. Sie ist verantwortlich für richtungsweisende Fälle zur freien Meinungsäußerung in mehreren nationalen und internationalen Gerichtsbarkeiten. Zwischen 2011 und 2016 leitete sie die Prozesspraxis von Media Defence weltweit und führte oder beriet Fälle in über 50 nationalen Jursidiktionen und vertrat Mandant*innen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte, dem UN-Menschenrechtsausschuss, der UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen und mehreren afrikanischen Regionalforen. Sie erwirkte das erste Urteil des Afrikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte und Rechte der Völker sowie des Ostafrikanischen Gerichtshofs zum Thema Meinungsfreiheit.

Die niederländische Juristin hat an der Universität Amsterdam Zivilrecht und Völkerrecht studiert und sich an der Columbia Law School und am Europäischen Hochschulinstitut auf Menschenrechte spezialisiert. Sie hat für Dutzende Anwält*innen weltweit, u.a. in Indien, Russland, Kambodscha, Ungarn, Botswana und Kroatien, Schulungen zum Thema Meinungsfreiheit und Menschenrechtsprozesse entwickelt und durchgeführt.

Nanis wissenschaftliche Arbeiten zu Fragen des internationalen Rechts, der Menschenrechte, des Datenschutzes und der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit wurden weltweit veröffentlicht.

Programm

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An der Schnittstelle von technologischem Wandel und sozialer Gerechtigkeit

Das Gespräch findet in englischer Sprache statt

Gerechte Teilhabe aller erfordert, dass marginalisierte Perspektiven in der Technologieentwicklung im Zentrum stehen [...]

In Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung